Personal

passbild ulrikeHallo, mein Name ist Ulrike Rittelmann. Ich bin seit Januar 2013 im Kinderhaus als Erzieherin im Krippenbereich und seit Mai 2014 stellvertretende Leiterin.

Kinder in ihren Basiskompetenzen zu stärken zielt auf die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und steht deshalb im Mittelpunkt aller Bildungs- und Erziehungsprozesse.
Wenn kleine Kinder lernen, dann lernt immer das „ganze Kind". Neben den Sinnen spielen dabei auch die Emotionen, geistige Fähigkeiten und Ausdrucksweisen eine ebenso wichtige wie zentrale Rolle. Nur in den ersten drei Lebensjahren lernt ein Kind so viel und so schnell wie sonst kaum mehr. Doch um zu lernen ist für die Kleinsten vor allem körperliche Nähe und gefühlvolle Zuwendung von großer Bedeutung. Nur wenn sich Kinder geborgen fühlen, sind sie in der Lage, ihre Umwelt aktiv zu erkunden, ein positives Selbstbild zu entwickeln, Trost aber auch Ermutigung zu erleben und ihre Kommunikationskompetenz zu entwickeln.

Für mich, als Erzieher, ist es vor allem wichtig zu den Kindern eine gute Bindung aufzubauen. So kann ich ihnen in stressvollen Situationen Sicherheit geben, ihnen helfen ihre Emotionen zu regulieren und wieder ins „Gleichgewicht" zu finden und sie ermutigen ihre Umgebung aktiv zu erkunden und in Kontakt zu anderen Kindern zu treten. Zudem unterstütze ich die Kinder bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufgaben, gebe ihnen aber auch genügend Freiraum soviel wie möglich selbst zu tun, zu probieren und zu erfahren damit sie Selbstständigkeit entwickeln können und sich jedes Kind nach seinem Tempo die Welt aneignen kann. Ebenso bieten sich für die Kinder Herausforderungen durch die anregenden Räumlichkeiten, die wir in der Krippe haben, aber auch durch die Spielmaterialien, Projekte und Angebote, die wir auswählen.

Zudem ist es mir ein großen Anliegen die Sprachentwicklung der Kleinen zu unterstützen. Dies kann aber nur gelingen, wenn Kinder wirklich das Gefühl haben, dass ihnen zugehört und auch geantwortet wird. Jedes Kind hat entsprechend seinen Bedürfnissen, Interessen und Möglichkeiten seine ganz eigene Sprache, die ich versuche zu entdecken und zu verstehen und mich vor allem wertschätzend auf sie einlasse.

Mit dem Grundsatz „Messe nie ein Kind an einem anderen, sondern immer nur an sich selbst" versuche ich möglichst jedem Kind in seiner Entwicklung gerecht zu werden.